Alles neu macht der… September! (Teil I)

Nun ja, so viel Neues gibt es in der Saison 2012/13 nicht. Aber erst einmal der Reihe nach: In den ersten beiden Augustwochen fand in Füssen der Schiedsrichter-Lehrgang zur neuen Saison statt.

Dabei kristallisierte sich heraus, dass in dieser Saison noch mehr als in den Jahren zuvor gegen gefährliche Aktionen wie Checks von Hinten oder Checks gegen Kopf- und Nackenbereich vorgegangen wird. Damit kein Spieler mit einer solchen gefährlichen „Aktion“ davonkommt, wird mit dem ersten Spieltag am 14. September das 4-Mann-System (zwei Haupt- und zwei Linienrichter) bei jedem Spiel der DEL angewendet und nicht wie bisher nur bei einem Spiel pro Spieltag.

Des Weiteren wird auch bei solchen geahndeten Fouls (das Strafmaß spielt keine Rolle) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, so wie es bisher bei Matchstrafen oder auf Antrag eines geschädigten Clubs eingeleitet wurde. Für diese Ermittlungsverfahren wurde vom DEL-Disziplinarausschuss ein Gremium gebildet, in dem unter anderem die ehemaligen Spieler Till Feser und Jörg Mayr und der hauptamtliche DEB-Hauptschiedsrichter-ausbilder und DEB-Regelreferent Gerhard Müller sitzen. Immer montags werden die Aktionen von diesem Gremium beurteilt, wobei der betroffene Spieler bis zur Entscheidung spielberechtigt bleibt, außer er wurde bereits während des Spiels mit einer Matchstrafe zum Duschen geschickt.

In der Disziplinarordnung sind für Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich bis zu 16 Spiele Sperre sowie eine Geldstrafe vorgesehen.

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